Jung fragt Alt im Kiez
Leben im 20. Jahrhundert

In unserem 3-Jahresprojekt

»Jung fragt Alt im Kiez: Leben im 20. Jahrhundert«

entwickeln wir von Mai 2015 bis April 2018 ein Modell für die generationsübergreifende Nachbarschaftsarbeit:

In zwei Durchgängen in den Berliner Bezirken Steglitz-Zehlendorf und Köpenick befragen 9- bis 13-jährige Kinder Menschen ab 80 aus der Nachbarschaft zu ihren Lebenserinnerungen und erschließen sich so selbstständig (regionale) Zeitgeschichte. Am Ende werten sie aus, was sie erfahren haben und präsentieren es der Öffentlichkeit. So lernen sie, dass man sich Geschichte bei denen erfragen kann, die sie erlebt haben. Angeleitet von unserer Filmpädagogin wird das Projekt in Gemeinschaftsarbeit filmisch dokumentiert.

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Den organisatorischen Rahmen bildet ein »Dreieck« aus Kindereinrichtung, Senioreneinrichtung und einem »Kiez-Team«, in dem Hauptamtliche, Ehrenamtliche und Studierende zusammenarbeiten und gewährleisten, dass Kinder und alte Menschen im Prozess angemessen begleitet werden: durch Heranführung und Vorbereitung, bei der Durchführung und Auswertung.

Beide Durchgänge dauern je ein Jahr. Wir, die Projektwerkstatt im KINDERRING BERLIN e.V., begleiten und reflektieren den Prozess und verfassen einen Leitfaden für alle, die Ähnliches ausprobieren möchten.  

Über den Stand und Gang der Dinge bei »Jung fragt Alt« berichten wir regelmäßig in unserem Projektjournal.

 

 

Aktion Mensch  Das Projekt wird gefördert durch Aktion Mensch.